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Das schwere am Job..

  • Autorenbild: Nele
    Nele
  • 7. Nov. 2018
  • 2 Min. Lesezeit

Dass ich meine Lebensaufgabe richtig erkannt habe, merke ich daran wie glücklich ich bin seit ich sie lebe. Egal ob ich krank bin oder sonst wie einen schlechten Tag habe, ich muss mich nicht überwinden die Arbeit mit und für die Tiere zu erledigen. Wie schon einmal beschrieben, empfinde ich es nicht als Arbeit auch wenn ich körperlich merke, dass ich etwas tue. Sich um jemanden zu kümmern, gibt einem ein schönes Gefühl. Die Arbeit als Vorstand bereitet mir immer mehr Freude, trotz der Bürokratie, es ist mein Business und es läuft gut. Für das Glück meine Berufung leben zu können, bin ich unsagbar dankbar. Ich habe dafür aber auch viel getan, einer der ersten Schritte in diese, meine Richtung war meinen Selbsthass, meine Selbstzweifel, Angst und Gedanken was andere über mich denken abzulegen. Ich habe vor ca. 6 Jahren damit begonnen und mir hat das dermaßen gut getan, alles in meinem Leben hat sich verbessert. Ich wurde immer glücklicher. Es hat sich deshalb etabliert und gehört zu meiner täglichen Gedankenhygiene, auch beim Thema Geld, hat sich das für mich wirklich bewährt. Natürlich hinterfrage ich mich stets selbst, nur eben selbst vertrauend und liebevoll.

Es gibt jedoch eine Sache, da scheitert dieses Denken. Wenn ein Tier stirbt, wie jetzt eines der neuen Hühner.

Es hatte einen Kloakenvorfall, bei diesem drücken sich die Eingeweide des Huhns beim Ei legen nach außen. Legehybriden wie die neuen Hühner, haben eine kurze Lebenserwartung, sind extrem über züchtet und leiden daher sehr oft an Problemen mit dem Legeapperat. Erkennt man dies frühzeitig, kann man das gut behandeln. Lange bevor wir unsere ersten drei Hühner aufnahmen, hatte ich von diesem „Vorfall“ gelesen und die Hühner stets daraufhin untersucht und beobachtet, so wie auch auf Legenot, Ballenabzesse, Kammfarbe und Kropfprobleme, die neuen Hühner natürlich ganz besonders. Es sah alles den Umständen sprechend gut aus. Das schwächste Huhn hatte diesen Vorfall und wurde von den anderen zwei Hybridhühnern tot gepickt, keine Seltenheit bei den ach so glücklichen Freilandhühnern. Vielleicht hätte ich sie länger separieren sollen, Mir schien es sinnvoller sie bei ihren Schwestern zu lassen. Ich habe mir viel Zeit genommen die Hühner zu beobachten, die Kleine hat gut getrunken und gegessen, verhielt sich normal und wollte immer bei der Gruppe sein, ich dachte sie bekommt das hin und auf einmal lag sie da. Und auf einmal zerbricht sie, meine heile Welt ohne Selbstzweifel und Angst.Auch wenn man noch so viel ließt, Erfahrungswerte sind schwer zu ersetzen und da muss ich mich fragen ob ich diese nun auf kosten oder zu Gunsten der Tiere erlange. Ich wusste ja vorher, dass der Tod auch zu einem Lebenshof gehört, wie es sich anfühlt die Verantwortung dafür zu übernehmen, das wusste ich nicht und es fällt mir nicht leicht damit um zu gehen. Ich werde es lernen müssen.

Dazu weiter zu machen, ermutigen mich die 6 Leben die wir dieses Jahr gerettet haben, sie werden von Steffen und mir alle liebevoll und aufmerksam gepflegt und umsorgt. Für mich gibt es nichts wichtigeres oder schöneres mehr als für meine Mitbewohner da zu sein. Ich vertraue mir, den richtigen Weg zu gehen.

 
 
 

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